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Auf dieser Seite gibts Hinweise zu einzelnen Pässen oder Strecken, die mir besonders gut gefallen haben oder gut im Gedächtnis geblieben sind (aus welchen Gründen auch immer). Wenn Ihr auf die Bilder klickt, erscheinen sie im Grossformat.


Alpe d'Huez F

Alpe du Huez AlternativeAlpe d'Huez fand ich gar nicht so schwierig, wie allgemein angenommen wird. Es sind nur ca. 12 km und nicht mehr als ca. 10 %. Zudem schön breit ausgebaut. Interessanter ist da folgendes: Zu dem normalen Weg über die Hauptstraße nach Alpe d'Huez gibt es eine kleine unbekannte, aber sehr schöne und schwierige Alternative: Kurz vor der Abzweigung nach les Deux-Alpes geht es in Le Freney nach Clavans hoch. Ich bin den Weg nur runtergefahren, aber so bremsen musste ich noch nie. Rauf muss das der Hammer sein. Einziger Nachteil: Ab und zu gibt es breite Regenrinnen, die man ganz vorsichtig befahren sollte, besonders bergab. Ansonsten interessanter als Alpe d'Huez und ohne Verkehr.


Der Drauradweg A/I

DrauradwegDen Drauradweg sind wir von Lienz bis nach Toblach gefahren, bis dorthin ist er durchweg asphaltiert. Er soll auch insgesamt sehr gut ausgebaut und beschildert sein. Zum Einrollen ein Genuß. Er hat zwar kurze Steigungen von sogar 10 % drin, aber nur über 20-50 m länge.

GalitzenklammSehenswert sind die Jugendherberge in Silian, vielen Dank nochmal an Frau Fuchs, unsere Herbergswirtin, und die Galitzenklamm gleich hinter Lienz.





Der Fedaia I

FedaiaschluchtDer Fedaia ist in meinen Augen einer der anstrengensten Pässe, wenn man Richtung Canazei fährt. Er zieht sich zwar nur über ca.15 km, hat aber den Großteil der strecke 16 %. Besonders gemein: Zeitweise geht es stur geradeaus und man hat das gefühl nicht vorwärts zu kommen. Hier eine schöne Empfehlung: Wenn man den Fedaia von Caprile her in Richtung Canazei fährt, sollte man in Sottoguda (bekannt durch seine Skulpturen aus Eisen und Stahl s.a. Gallery) die Hauptstraße verlassen und geradeaus durch den Ort fahren. Man kommt dann in eine kleine Schlucht, die praktisch autofrei ist und zu deren beider Seiten es 100 m steil berghoch geht. Dies ist übrigens eine Einbahnstraße und nur von unten zu befahren. In Malga Ciapela kommt man wieder auf die Haupstraße. Man könnte auch die Hauptstrasse fahren, fährt dann über diese Schlucht in einen Tunnel.


Das Grand Verdon Tal F

Schlucht von Grand VerdonGrand Verdon: Eine tolle Schlucht. Man fährt und erwartet nichts besonderes und plötzlich hat man eine fast 1000 m tiefe Schlucht vor sich, schön. Am Ende der Schlucht befindet ein grosser See. Man kann die ganze Schlucht umrunden, dafür sollte man aber ca. 1 Tag einrechnen. Die Strasse geht hoch und runter und ich schätze das ganze auf mind. 2000 hm. Es gibt auch Camping und Bootsverleih, sodas man die Schlucht auch auf dem Boot erleben kann. Ich habe es noch nicht ausprobiert, aber es muss bestimmt sehr beeindruckend sein. Mehr Bilder in der Gallery.



Der Großglockner

Der Großglockner ist schon beeindruckend: Konstant 12% ab der Mautstation geht es hoch, gut ausgebaut. Bergab Richtung Süden ist der Belag aber zum Teil sehr wellig. Zusammen mit meiner, zugegeben, schon etwas abgefahrenen Felge, kam ich in das so gefürchtete Lenkerflattern und konnte mit viel Glück einen Sturz verhindern.


Der Karerpass

Der Karersee, aus 3 Bildern zusammengesetztDer Karerpass ist mit seinem Karersee immer noch ein tolles Erlebnis. Zwar ist er als Zubringer der Urlauber in die Dolomiten stark befahren und die Strasse ist nicht eine der breitesten, aber dennoch gehört er in das Reportoire eines jeden Tourenfahrers. Übrigens zweigt hier auch der Nigerpass ab, mit einer Steigung von 24 % einer der steilsten, die ich kenne. Mehr Bilder in der Gallery.




Der Pellegrinopass I

An den Pellegrino erinnern mich besonders 2 Schilder: Das erste hieß: 16 % auf 2 km. Ich sah auf den Tacho und dachte, viel schlimmer kann es nicht kommen, aber nach den 2 km kam das 2.Schild: 18 %. Warum fährt man auch mit dem Rad auf einen Berg? Weil er da ist.


Die Sella Ronde I

Sella und Pordoi, aus 2 Bildern erstellt.Die wohl schönste Runde in den gesamten Alpen überhaupt (meine Meinung, grins)! Nur ca. 55 km, aber 4 Pässe: Sella, Pordoi, Grödner und Campolungo. Nie über 12 % und landschaftlich ein absolutes Erlebnis. Ob man die Runde im oder gegen den Uhrzeigersinn fährt, kann nicht abschliessend beurteilt werden. Leider ist aufgrund der Schönheit der Runde natürlich immer viel Verkehr. Wer kann, sollte die Ferienzeit meiden. Auf dem Bild ist ganz links der Sella Pass. In der Mitte ganz oben auf dem Felsen ist die Pordoi Gondelstation. Um diesen riesigen Felsen mit ca. 1000 m hohen senkrechten Wände geht die Tour. Mehr Bilder findet Ihr in der Gallery. Geniesst es!


Das Stilfser Joch I

Ein wirklich beeindruckendes Bild. Endlose Serpentinen ziehen sich den Berg hinauf. Ansonsten gar nicht so schlimm wie ich befürchtet hatte. Relativ konstant 8% von Osten hoch!

Leider ist es mit dem Umweltbewußtsein trotz des Naturschutzgebietes nicht weit her. Die Hotels scheinen ihren Müll einfach in die Gegend zu schmeissen.

Der Radweg von Bozen richtung Meran ist sehr schön.


Die Drei Zinnen I

Drei Zinnen oben an der HütteDer Tag fing gut an: Angenehmes Wetter am Anfang. Nur leider zum Schluß, 1 km vor der Hütte, dicker Hagel. Da heisst es, rein in die Hütte und erst mal was warmes essen. Rauf haben wir zwar nicht gefroren, es ging 7 km lang konsequent 16 % hoch. Da muss man nicht nur drücken, sondern auch am Pedal ziehen, gelobt sein die Klickpedale. Zurück gings über den Misurinasee nach Cortina. Hier der Blick über Cortina.


Alle meine Pässe

Falls Ihr Fragen zu irgendwelchen Pässen habt, diese bin ich schon mal gefahren:

Frankreich

Italien

Österreich

Schweiz

Alpe d'Huez
Col de la Cayolle
Col de la Croix de Fer
Col de Galibier
Col de Iseran
Col de Izoard
Col de Var
Grand Ballon

Campolungo
Falzarego
Fedaia
Forcola di Livigno
Foscagno
Fraele
Gavia
Giau
Grödner
Karer
Kreuzberg
Mendel
Niger
Pellegrino
Pordoi
Sella
Staller Sattel
Stilfser Joch
Tonale
Tre Croci

Gerlos
Grossglockner
Knie
Silvretta
Sölk
Stein
Timmelsjoch
Turracher Höhe

Albula
Bernina
Furka
Grimsel
Julier
Maloja
Col de Mosses
Oberalp
Ofen

Brief an Frederic

Gepäcktipps

Nachdem wir mehrere Wochen mit dem Rad unterwegs waren, entstand die Diskussion, wie viel und was man unbedingt mitnehmen sollte. Hier nun eine Liste aus meinem Erfahrungsschatz:

Am Körper

Kleidung

Werkzeug + Sonstiges

Praktisch, aber nicht unbedingt notwendig

Helm

2.Trickot

Flickzeug

Telefonkarte

Brille

1 P. Socken

Pumpe

Kleine Filmdose mit Sandseife

Unterhemd

Beinlinge

Alien Werkzeugsatz

Sonnencreme

Trickot

Windweste

Trinkflasche

Fotoapparat

Radhose

Gore Jacke

Zahnbürste

Badehose

Socken

Lange Hose

Zahnpasta

Gore Hose

Schuhe

Seife

Pass

Waschmittel

Geld

Erste Hilfe

Schlüssel

Kreditkarten

Das ist die Minimal-Ausrüstung. Man muss dann natürlich jeden Abend die getragene Wäsche mal eben waschen. Die moderne Radbekleidung ist dann bis zum nächsten Morgen trocken. Das Gepäck liegt dann bei ca. 3 Kilogramm und passt in die Front- und in die etwas größere Satteltasche. Ausreichend wäre auch ein kleiner Rucksack. Manche tragen lieber den Rucksack: Er verändert nicht das Fahrverhalten des Rades, im Wiegetritt drückt das Gewicht mit aufs Pedal, aber man schwitzt natürlich leichter und die 3 Kilo spürt man am Po. Die anderen haben lieber die Fronttasche: Man hat die Landkarte immer in Sicht und fühlt sich freier. Nachdem ich beides ausprobiert habe, tendiere ich mehr zur Front- und Satteltasche. Und wer zu faul zum täglichen Waschen ist, schleppt auch gerne mehr mit.

Wollt ihr mehr über mich erfahren, dann klickt hier!